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Landfrauen Rhein-Lahn

Bereits nach dem Krieg fanden, organisiert von den Landwirtschaftsschulen Nastätten und Katzenelnbogen, Informationsveranstaltungen für Frauen statt. Da diese Veranstaltungen von Anfang an gut besucht wurden gründete man 1956 den LandFrauenverband – „für alle Frauen die auf dem Lande leben“. Die Geschäftsführung im „Unterlahnkreis“ übernahm Frau Muelenz, die als Lehrerin an der damaligen Landwirtschaftsschule in Katzenelnbogen auch zu den Gründungsmitgliedern gehört. Ihre Kollegin von der Landwirtschaftsschule Nastätten, Frau Lütje, übernahm die Geschäfte des „Loreleykreises“. Nach der Schließung der Schule in Nastätten Mitte der 60er Jahre übernahm der Geschäftsführer des Bauern und Winzerverbandes im Kreis, Herr Götzensberger, die Arbeit von Frau Lütje.

Erst 1970 übernahm Frau Muelenz die Geschäfte beider Kreise, so war der erste Schritt zu einem gemeinsamen Kreis getan – was jedoch noch viele Jahre zur Verwirklichung brauchte. Nach der Pensionierung von Frau Muelenz gab es einen ständigen Wechsel der Geschäftsführerin. 1983 hat Frau Marianne Feigenbutz in ihrer Eigenschaft als Leiterin der hauswirtschaftlichen Abteilung der „Staatl. Beratungsstelle für Landwirtschaft und Hauswirtschaft in Katzenelnbogen“ (der ehemaligen Landwirtschaftsschule) das Amt der gemeinsamen Geschäftsführerin beider Kreise übernommen. 1971 fand der erste gemeinsame LandFrauentag im Kursaal in Bad Ems statt. In den folgenden Jahren wurden systematisch die Arbeit der beiden Kreise zusammengelegt, so wurden z.B. erstmals die Mehrtagesfahrten gemeinsam durchgeführt. 1984 konnte man sich zu einer gemeinsamen Kassenführung entschließen, es gab jedoch weiterhin 2 Kreisverbände. Von Anfang an wurden in beiden Kreisen auch Kreisvorsitzende gewählt: Frau Gretel Hofmann aus Katzenelnbogen hatte den Vorsitz im „Unterlahnkreis“ bis 1988 – dann wurde sie von Frau Anni Pfeifer aus Ergeshausen abgelöst. Im „Loreleykreis“ wählte man Frau Hedwig Holstein aus Bogel zur Vorsitzenden. Sie gab 1976 das Amt ab und Frau Lina Hewel aus Lierschied übernahm diese Arbeit für die nächsten 12 Jahre. 1988 wurde, nach dem freiwilligen Ausscheiden von Frau Hewel, Frau Elke Eckert aus Obertiefenbach zur neuen Vorsitzenden im Loreleykreis gewählt. Dank der guten Zusammenarbeit der beiden Vorsitzenden – Frau Pfeifer und Frau Eckert – gelang 1992 die Fusion der beiden Kreise zum „LandFrauenverband Rhein-Lahn“. Frau Eckert wurde zur ersten Kreisvorsitzenden gewählt und Frau Pfeifer zur Stellvertreterin. Frau Feigenbutz war weiterhin für die Geschäfte des „neuen“ LFV zuständig, bis sie 1995 von Frau Waltraud Bingel aus Holzhausen abgelöst wurde. Im Wahljahr 1996 stellte Frau Eckert ihr Amt zur Verfügung, blieb jedoch im Vorstand. Frau Gaby á Wengen aus Bornich wurde die 1. Vorsitzende. Frau Brigitte Weis-Lehmler (Katzenelnbogen) ihre Stellvertreterin.

Ab Januar 2000 führte nun Frau Gertie Friesenhahn (Kehlbach) die Geschäfte im Kreis. Nach acht Jahre legte Frau Friesenhahn ihr Amt nieder und wurde von Beate Roßtäuscher - Hofmann abgelöst. Leider schied auch sie nach zwei Jahren aus beruflichen Gründen aus. Von 2010 bis 2012 gab es drei weitere Geschäftsführerinnen, die leider aus privaten oder beruflichen Gründen nicht lange ihr Amt ausübten. Dann kam Tina Hofmann aus Steinsberg „ins Team“. Seit Anfang 2018 teilen sich nun Elke Wolf aus Cramberg (Geschäftsführung) und Ute Zöller aus Dausenau (Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit) diesen Posten. 20 Jahre übte Gaby á Wengen das Amt der 1. Vorsitzenden aus – 2016 trat sie nicht mehr zur Wahl an. In diesem Jahr wurde Christa Röppel aus Burgschwalbach ins Amt der Kreisvorsitzenden gewählt.

Was wir bieten

Es werden Lehrgänge und Lehrfahrten durchgeführt, Seminare veranstaltet und Informationsveranstaltungen organisiert, die sich mit den verschiedensten Themen beschäftigen: Hauswirtschaft, Erziehung und Berufsbildung gehören genauso dazu wie Gesellschafts- und Familienpolitik, agrarpolitische Fragen oder Umweltprobleme. Der LFV bemüht sich um die soziale Sicherung von Bäuerinnen und Hausfrauen und die ärztliche Versorgung und gesundheitliche Betreuung auf dem Lande. Außerdem gehört die kulturelle Weiterbildung zu seinem Programm. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Qualifizierung der ehrenamtlichen Führungskräfte für die Verbandarbeit.

So gibt es zahlreiche Veranstaltungen zur Weiterbildung der Frauen, z.B. zu aktuellen gesellschafts- und sozialpolitischen Themen, zur Agrarpolitik, Unternehmensführung und in den Bereichen Hauswirtschaft und Gesundheit. Teilweise werden Lehrgänge zum Erwerb beruflicher Qualifikationen angeboten. Es wird über die Grundrechte der Verbrauer informiert; gibt Hinweise zu verschiedenen Lebensmitteln, oft aus dem heimischen Raum, und ihren Inhaltsstoffen (und Rezepte für schnelle Gerichte). Es werden Fahrten zu verschiedenen Veranstaltungen organisiert, wozu Theaterbesuche und Besichtigungen von Museen oder Schlössern genauso gehören wie z.B. Städtefahrten in die nähere oder weitere Umgebung. Jedes Jahr werden auch mehrtägige Lehrfahrten angeboten.

Weiterhin gibt es auch Mal-, Bastel- und Handarbeitskurse, bei denen „Frau“ auf die neuesten Techniken aufmerksam gemacht werden und nicht nur junge (Haus-)Frauen nutzen das Angebot von Grundkursen z.B. um das Nähen/Schneidern zu erlernen. Sicherlich werden Sie interessante Vorträge, Seminare und praktische Vorführungen finden, die Ihren Interessen entsprechen.Da alle Veranstaltungen öffentlich sind kommen auch viele Frauen zu den einzelnen Terminen, die nicht im Verband organisiert sind – also keine Mitglieder sind. Alle Veranstaltungen sind überregional: Die Teilnehmer dürfen nicht nur Kurse in ihrem „Heimatring“ besuchen, sondern können das ganze Angebot des LFV nutzen.


Impressum

Herausgeber

LandFrauenverband Rhein-Lahn
Christa Röppel (1. Vorsitzende)

LandFrauenverband Rhein-Lahn

Geschäftsstelle

Elke Wolf

Oberstraße 3a

65558 Cramberg